Meine USA Reise Teil 3 – Wandertour

1 12 2008

(hc – Reyna Baum) Nach zwei langen Nächten in Las Vegas sind wir, d.h. meine Mutter und ihre Schwester mit Familie, mit unserem Mietwagen Richtung Grand Canyon gefahren. Dafür hatten wir 8 Tage eingeplant.Unser erstes Ziel war der Hoover Damm er befindet sich auf der Grenze zwischen den US-Bundesstaaten Nevada und Arizona knapp 50 Kilometer  südöstlich von Las Vegas. Nach einer Pause am Hoover Damm- Staumauer die denn Colorado staut. Dann fuhren wir weiter, zu einem Hotel am Grand Canyon im Norden des US- Bundesstaates Arizona. Hier hatten wir 2 Nächte, nun hatten wir 1 ganzen Tag zum wandern im Grand Canyon. Ich muss sagen ich bin nicht die, die Freude am wandern hat, natürlichder Grand Canyon ist schon „fantastisch“, eine 450 Kilometer lange Schlucht. Doch um 5 Uhr aufzustehen um in diesem Tal zu wandern? Ich war nicht sobegeistert ließ mich aber zu einem Tagesausflug schließlich doch noch überreden.

Grand Canyon

Grand Canyon

Am Vorabend hatten wir uns einen Wanderweg auf der Karte angesehen und beschlossen den „Bright Angle“ Weg zu nehmen, dieser war nicht allzu Lang und für alle Leute gut zu überwinden. Am nächsten Morgen standen wir dann um 5 Uhr auf und fuhren mit dem Auto zum Start des Wanderweges. Jeder hatte eine Flasche Wasser bei sich, was  sehr wichtig war, denn auch im Grand Canyon lagen die Temperaturen bei 30 Grad im Schatten. Nach gut 2 Stunden kamen wir an der ersten Hütte an wo wir unser Lunch- Packet auspackten und eine Pause einrichteten. Mein Onkel war sehr begeistert vom Wandern und beschloss auch noch den Zweiten Teil anzugehen.Dafür waren wir anderen aber schon zu fertig und traten den Rückweg an, den schafften wir in eineinhalb Stunden, ca.5 Kilometer sind wir gewandert. Fertig und müde chillten wir dann am Abend im Hotel und sprangen in Pool.

Schließlich sind war am nächsten Tag weiter gefahren, zum Archers National Park, der bekannt für seine riesigen Steinbögen ist, und im Westen im US- Bundesstaat Utah liegt. Die Fläche des National Parks liegt bei 309 km². Dort haben wir dann die zweite aber kleinere Wandertour gemacht. Im Navajo Tribal Park einigten wir uns auf eine zweistündige Autofahrt 17 Meilen quer durch den Park.Wir haben viele riesige Steine gesehen und waren sehr beeindruckt da es oft kleinere Steine gab die einfach nur auf der Spitze eines größeren Steines standen und aussahen als ob sie jeden Moment runterfallen würden.

Die Autofahrt war sehr turbulent da es sehr staubig war und der Sand an das Auto flog. Es kam auch öfters vor, dass ein Auto im Sandstecken blieb. Wir hatten immer wieder schöne kleine Hotels oder Hütten, wo wir die kalten Nächte verbrachten. Zum Schluss unserer Tour fuhren wir zum Bryce Canyon Nationalpark der im Südwesten des Bundesstaates Utah liegt und auch bekannt für seine „verspielte“ Steinen Landschaft ist. Meine Familie war sehr begeistert, ich hab die Fotos gesehen und war später doch einwenig enttäuscht das ich nicht mit gewandert bin aber mich hat die Hitze einfach umgehauen und ich hab mir an dem Tag eine Pause von den ganzen Steinen genommen und hab in den Geschäften die im Ort  waren gestöbert, ja auch in der Wüste gibt es ein paar Geschäfte… Nach der wirklich beeindruckenden Tour hatten wir dann nochmal 2 Tag Las Vegas.

Die insgesamt 3 Wochen USA von Detroit über Las Vegas bishin zur unserer Wandertour waren sehr schön und ich bin mir sicher das ich sehr gerne noch mal eine USA- Tour machen möchte aber dann über Las Vegas- New York-Los Angeles und San Francisco. Bild: Der Bekannte Steinbogen im Archers National Park.





Meine USA-Reise Teil 2: Las Vegas

1 10 2008

(hc – Reyna Baum) Nach einer tollen Woche bei meiner Tante und ihrer Familie in Detroit ging es mit dem Flugzeug nach Las Vegas. Der vier stündige Flug ging recht schnell um, und wir landeten nachts in Las Vegas „Hamma“ die vielen bunten Lichter vielen mir sofort auf, und die 45 Grad spürte ich schnell .Wir holten unser gemietetes Auto ab und fuhren zum Hotel „Circus-Circus“ dort bekamen wir schnell unser Zimmer, doch der Weg zum Zimmer war eine „Weltreise“, mit dem Fahrstuhl ins 2. Obergeschoss, dann durchs ganze Casino und schließlich mit einem anderen Fahrstuhl ins 5.Obergeschoss, zum Schluss suchten wir dann noch „Zimmer Nr.335″. In jeder Ecke befanden sich Spielautomaten oder es gab in den Hotels immer ein Casino. Jede freie Minute waren die Erwachsenen bzw. die Leute ab 20 Jahren am zocken, gar nicht so einfach, denn mein Onkel hat innerhalb von 30 Minuten 100 $ verspielt.

MGM Grand Hotel (Las Vegas) - Bild: Baum

Am ersten Tag gingen wir zum Frühstücken in ein Cafe, ich wollte ein Cafe suchen wo es frische Brötchen mit Nutella gab doch von wegen, ich konnte froh sein, wenn ich ein Croissant oder ein belegtes Baguette von Subway bekam. Wir sind oft von einem Hotel zum nächsten gelaufen da es draußen gegen Mittag richtig heiß war, 45-48 Grad und wir dann lieber doch die klimatisierten Hotels bevorzugten. Las Vegas ist bekannt für die vielen und großen Hotels. Von Bally´s über Luxor bis hin zum MGM Grand Hotel. Jedes Hotel hat seine eigenen Attraktionen z.B. im „Circus-Circus“ gab es alle zwei Stunden eine Zirkusvorstellung. Im „MGM Grand“ Hotel gab es eine David Copperfield Show und im „Mandalay Bay“ Hotel sahen wir ein großes Aquarium in dem Fischen und Haie schwammen „Shark Reef“. Wer mutig war konnte auch mit dem „Manhattan Express“, eine Achterbahn auf dem Hotel „New York- New York“ fahren.

Außerdem sah man viele interessante nach gebaute Städte z.B. Venedig oder Paris… Einen Abend haben wir uns in einer überdachten Straße eine Lasershow angesehen in der „Freemond Street“. Wir waren auch im Wachsfiguren Kabinett Madam Tussot, dort hab ich viele bekannte Gesichter gesehen von Britney Spears bis hin zu Brand Pitt, natürlich nur aus Wachs. Nach einer langen Shoppingtour im „Outlet Center“ konnten wir uns in unserem großen Hotel Pool abkühlen.

Las Vegas, „eine Stadt, die in der Nacht wach ist!“ Ich werde Euch sicherlich auch noch mal von meiner großen Wandertour im Grand Canyon berichten.





Meine USA-Reise

1 09 2008

(hc – Reyna Baum) Am Tag an dem wir Sommerferien bekamen sind meine Mutter und ich in die USA geflogen.

Detroit und der Baseball-Platz "Tigers"

Detroit und der Baseball-Platz

Neun Stunden Flug – man das hat lange gedauert, aber ich muss sagen: meine Flugangst habe ich beim fliegen total vergessen. Wir landeten in der für sich bekannten Ghetto Stadt oder Stadt der Toten, „Detroit“. Wir besuchten die Schwester meiner Mutter, sie ist mit ihrer Familie vor zwei Jahren ausgewandert nach Plymouth, einem Nachbarort von Detroit. Ich war total müde. Klar nach sechs Stunden Zeitverschiebung und dem Flugstress. In Deutschland  23.00  Uhr und in Detroit war es 17.00 Uhr, ich bin sofort ins Bett gegangen. Eine Woche Detroit: Wie soll man in der Zeit so viel gesehen haben wie meine Tante und Familie in zwei Jahren?  Wir waren im Kino – ach ja natürlich wird in der USA English gesprochen. Da mein English nicht so gut ist hatte ich Glück, dass wir ein Zeichentrick Film mit nicht all zu viel Gerede angeschaut haben. Man konnte es verstehen und sonst stupste ich meine Cousine an und fragte: „Was heißt das jetzt auf Deutsch?“

Natürlich waren wir auch in den bekanntesten Einkaufszentren Detroits shoppen: „ Great Lakes Crossing, Meijers…„Der Dollar, ja das war so eine Sache. Ich war dauernd am Rechnen und schauen was da für Münzen in meinem Portemonnaie steckten und wie hoch die Steuern liegen. Ich muss euch warnen: Man sollte immer etwas mehr Geld in der Tasche haben als der Artikel kostet, da kostete z.B. ein T-Shirt 20.00 $ und ich musste aber22.00 $ zahlen. Das war gar nicht so einfach, aber ich habe mich wacker durchgeschlagen. Fast Food MC Donalds?  Nein, „red Robin“ oder „Big House“…  Burger die 15cm Durchmesser hatten. Der Straßenverkehr? Ich bin erst 15 und hab noch zwei Jahre bis zum Führerschein, doch die Straßen in der USA waren schon beeindruckend: groß, breit, fast immer nur grade aus…Im Gegensatz dazu sind die Straßen in Deutschland schmal, klein, haben viele Kurven und Kannten… Das war ein perfekter Urlaub, ich werde in den nächsten Ausgaben noch über meinen Inlandsflug nach Las Vegas berichten.