Warum ist es so schwer, dass Jugendliche & Erwachsene zusammenkommen?

1 11 2007

(hc – ke) Erfahrungsbericht eines (erwachsenen) Betroffenen
10. Oktober 2007: Heute ist der Termin für den „Runden Tisch zur Situation der Jugend“. Ich freue mich auf einen regen Gedankenaustausch mit den Jugendlichen, um mich von ihren Ideen inspirieren zu lassen und sie mit Rat und Tat zu unterstützen. Dieser Vorsatz gilt nicht nur für mich, sondern auch für die anderen Teilnehmer (Erwachsenen), die sich an diesem Tag eingefunden haben. 17:00 Uhr ist als Zeit festgelegt worden. 30 Minuten sind vergangen und kein Jugendlicher hat den Weg zu uns gefunden. Im Vorfeld vier bis fünf Absagen, aber damit muss man leben. Enttäuschung macht sich unter den Erwachsenen breit.

Es fallen Aussagen, wie „Wir wollen die Jugendlichen doch unterstützen. Warum verstehen sie das nicht? Warum interessiert sich keiner für diesen „Runden Tisch“? Was ist los?“ Nach etwas mehr als einer halben Stunde betritt der erste Jugendliche, der einzige für diesen Abend, den Raum. Es stehen so interessante Themen auf der Tagesordnung, wie Beachvolleyballplatz, Shuttle-Bus- Fahrt und noch jede Menge Platz für andere Ideen von Jugendlichen. Nun sitzen wieder sechs Erwachsene zusammen und machen sich Gedanken über die Belange der Jugendlichen. Dabei sollte es ein Dialog werden, geprägt von Ideen und Engagement. Frust und Enttäuschung machen sich breit. Ja, auch wir Erwachsenen haben derartige Empfindungen.

Wir sind einstimmig der Meinung, dass wir noch einen Versuch starten wollen, um Jugendliche für diesen Dialog zu gewinnen. Bisher wurden die Teilnehmer zum „Runden Tisch“ einschließlich der Jugendlichen schriftlich eingeladen. Grundlage war ein Beschluss des Jugend-, Familien-, Sozialausschusses der Gemeinde Herzebrock-Clarholz von Februar 2006, der ursprünglich ein 12 Personen starkes Gremium mit Vertretern des Kreisjugendamtes, der Jugendhäuser, der von-Zumbusch- Haupt- und Realschule u. a. festgelegt hatte. Neu ist der Vorschlag, den „Runden Tisch“ für alle Jugendlichen zu öffnen. Jugendliche, die sich angesprochen fühlen, engagiert und kontinuierlich mit uns zusammenzuarbeiten, sind herzlich eingeladen. Wir brauchen Euch für diesen Dialog, sonst reden wieder nur Erwachsene über Jugendliche und deren Belange. Wir wollen mit Euch neue Ideen entwickeln und Euer Engagement fördern.

Wir tun es für Euch, mit Euch. Vergebt diese Chance für Euch nicht und macht Euch auf den Weg!





Runder Tisch zur Jugendsituation

1 11 2007

(hc – Bastian Becker) In den letzten Wochen hat sich wieder einiges in unserer Gemeinde getan. Vergangenen Mittwoch fand erneut der „Runde Tisch zur Jugendsituation“ statt. Hier treffen sich in regelmäßigen Abständen Vertreter der Polizei, Schulsozialarbeiter, Leiter der Jugendhäuser, jugendliche Sprecher der Jugendhäuser, Schülersprecher, Mitglieder der Gemeindeverwaltung, Vertreter der Parteien und interessierte Jugendliche, um über und mit uns Jugendlichen zu diskutieren. Dort werden auch die sehr beliebten Shuttle-Busse zu verschiedenen Events geplant. Ein aktuelles Thema des Runden Tisches ist beispielsweise die Nutzung der Rasenfläche rechts neben dem Hallenbad. Geplant ist, dort einen kleinen Fußballplatz für uns Jugendliche entstehen zu lassen. Eine weitere Entscheidung war z.B. die nächste Fahrt des Shuttlebusses am 31.10.2007 zur Halloween-Party ins Atrium nach Rietberg. Zudem ist der Runde Tisch ab sofort offen für jeden interessierten Jugendlichen. Komm einfach am 05. Dezember 2007 um 17:00 ins Jugendhaus Klein Bonum, um mitzuentscheiden, zu diskutieren oder deine Vorschläge einzubringen, was in Herzebrock-Clarholz noch verbessert werden sollte.





Kreative Mülleimer

1 07 2007

(hc) In Hinblick auf die ständigen Diskussionen bezüglich der Umweltverschmutzungen an öffentlichen Plätzen, ist am „Runden Tisch zur Jugendsituation” die Idee entstanden, versuchsweise einen selbstgestalteten Mülleimer am Bahnhof in Herzebrock anzubringen. Dieser soll von Jugendlichen entworfen und gebaut werden. Auf diesem Wege werden jetzt Ideen gesucht, in welcher Form man diesen Mülleimer gestalten kann. Denkbar wäre beispielsweise, die Mülleimer als Basketballkörbe für Papiermüll zu montieren. Jedoch müssten Flaschen gesondert weggeschmissen werden, da sie ein hohes Gefahrenrisiko beeinhalten, wenn man sie wirft. Ziel ist es, die Jugendlichen dazu zu bewegen, ihren Müll nicht einfach auf den Boden zu werfen. Durch ansprechendere Mülleimer, die eventuell selbstgemacht wurden, sollen die Jugendlichen zu einer vernünftigen Müllabgabe angeregt werden. Habt ihr Ideen für das Design und die Art des Mülleimers? Dann teilt sie uns bitte mit, damit überlegt werden kann, ob sie umsetzbar sind und wie man sie erstellen könnte.