SV-Team

1 03 2008

(hc – Mareike Borg) SV-Team ist eine Abkürzung für das Schülervertreter-Team. Das Team besteht aus: Einem SV-Lehrer + Vertreter, Schulsprecher + Vertreter und den restlichen SV-Mitgliedern der 10er.

Die Aufgaben des SV-Teams sind:

  • Organisation von Veranstaltungen & Festen, die durch die Vorschläge des Teams entstanden sind.
  • Unterstützung der Elternabende z. B. mit Kuchen- & Getränkeverkauf.
  • Hilfe beim Crosslauf.
  • Der Besuch von Seminaren zur Weiterbildung ( schulischer Rechte, Verbesserungen & Entwicklungen an der Schule).
  • Organisation von Fußballturnieren der Schule.
  • Organisation von Karnevalsdisco sowie eine Osterdisco für die 5-7 Klässler.
  • Problemlösungen bei Konflikten.
  • Usw.

Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick in die Arbeit des SV-Teams geben. Wenn ihr noch Fragen habt oder einmal ein paar Fotos von dem SV-Team sehen wollt, dann geht auf die Internetseite der Von-Zumbusch-Hauptschule und seht sie euch an.





Freiheit!

1 02 2008

(hc – Mareike Borg) Endlich ist es so weit und wir Jugendlichen bekommen von der Gemeinde ein Stück Freiheit zugesichert! Wie, fragt ihr euch sicherlich? Der Platz hinter der Sporthalle, bekannt als „Affentennis Fläche“, wird uns zu Verfügung gestellt, als Volleyballfeld. Zu dieser neuen Freiheit gehört jedoch auch verständlicher Weise „EIGENVERANTWORTUNG“. Dies setzt voraus, dass alle Jugendlichen sich bereit erklären, aktiv an diesem Geschehen teilzunehmen.

Der Platz muss gereinigt und Instand gehalten werden, somit ergibt sich auch ein großes Aufgabenpotential, welches nicht allein von einem getragen werden kann. Wer Lust auf die  „Neue Freiheit“ hat und an neuen Herausforderungen mitzuwirken melde sich bitte bei der Gemeinde oder bei den Jugendhausleitern oder bei den Schulsprecherinnen der von Zumbusch Schule. Da es sich nicht nur um ein Zugeständnis  von Seiten der Gemeinde handelt, sondern um ehrliches Interesse, sollten wir uns gemeinsam daran erfreuen und es anpacken.

Wartet nicht zulange und nutzt diese einmalige Chance zu beweisen, Jugendliche haben noch Ziele für die sie kämpfen und bereit sind auch noch etwas zutun. Der Erfolg wird dies alles unter Beweis stellen und verdeutlichen, wir, die Jugendlichen, können Verantwortung tragen, und stellen gleichwertige Gesellschaftsmitglieder dar. Das Feld soll voraussichtlich eingezäunt werden, aber für alle frei zugänglich bleiben. Die Gemeinde spendet 4 Volleyballnetze, so dass wir auch mal ein Turnier machen könnten. Es ist ein erster Schritt für uns Jugendlichen der Machtlosigkeit entgegen treten zu können. Rafft euch auf! Nun habt ihr alle die Möglichkeit es selbst in die Hand zunehmen und eure Freiheit (Zeit) neu zugestalten. Packen wir es gemeinsam an. Jeder wird gebraucht. Ich freue mich auf eure Teilnahme, euren Optimismus und eure Interesse. Jede Idee zählt!!





Kanada

1 11 2007

(hc – Mareike Pavenstädt) Ich bin nun seit etwa zwei Monaten in Québec, Kanada und die Landschaft hier hat sich in den letzten Tagen extrem verändert. Der sogenannte „Indian Summer“ naht – die Blätter der Bäume verfärben sich in den schönsten Farben. In den ersten Wochen, die ich hier verbracht habe war es sehr sommerlich (strahlend blauer Himmel, bis zu 40 Grad Celsius). Einfach perfekt, um Urlaubsgefühle aufkommen zu lassen. Ich habe Tage am Strand des Sankt-Lorenz- Stroms verbracht, war Kanu fahren, habe kanadische Sportarten (Baseball und Football) getestet und natürlich das wunderschöne Montréal, das auch die Stadt der Künstler genannt wird, besichtigt. In den Kneipen Montréals haben heutzutage bekannte Kuenstler, wie zum Beispiel Kurt Cobain, ihre ersten Konzerte gegeben.

Mareike in CanadaDas alte Montréal mit seinen engen Gassen, kleinen Cafés und Straßenkünstlern erinnert sehr an Paris. Im Kontrast dazu erkennt man „Downtown“ die amerikanische Bauweise mit immensen Wolkenkratzern wieder. In Montréal treffen die unterschiedlichsten Kulturen aufeinander und jede dieser Kulturen hat sein eigenes Viertel (beispielsweise Chinatown oder „Little Italy“). Auf dem Mont Royal, der höchsten Erhebung der Stadt, hat man einen wunderschönen Ausblick auf die gesamte Stadt, dass heißt das Olympiastadion, Sankt- Lorenz Strom, die Innenstadt, die Kathedrale Notre-Dame, etc. Außerdem gibt es dort einen riesigen Park, in dem sich abends des öfteren Musiker treffen und es herrscht einfach eine gemütliche Atmosphäre. Im Winter kann man in dem Park Skilanglauf und andere Wintersportarten betreiben.

Jedoch mußte auch irgendwann der Alltag und somit auch die Schule beginnen. Meine Schule ist mit 1500 Schülern eine durchschnittliche weiterführende Schule. Der Stundenplan gilt für 9 Tage, an jedem Tag hat man 4 Stunden à 75 Minuten. Es gibt Pflichtfächer wie Mathematik, Französisch und Englisch. In den Wahlfächern kann man mehrere Schwerpunkte, beispielsweise in Sprachen (an meiner Schule kann man sogar deutsch lernen), Naturwissenschaften, Sport oder im künstlerischen Bereich, belegen. Jeder Schüler hat hier einen Kalender, in dem alle vergessenen Hausaufgaben, Verspätungen, Fehlstunden, etc. eingetragen und später auf dem Zeugnis vermerkt werden. Pro Jahr gibt es 4 Zeugnisse und am Ende des Jahres die Abschlussprüfungen und wenn man die besteht, erhält man ein Diplom. Meine Gastfamilie hat mich von Anfang an herzlich aufgenommen. Wir machen viele Aktivitäten zusammen und sie versuchen alles, damit ich hier ein wunderschönes Jahr mit vielen Erfahrungen habe.





Ein Jahr Kanada

1 08 2007

(hc – Mareike Pavenstädt) Unendliche Weiten, Schneelandschaften, vielfältige Natur und das irgendwo im Norden Amerikas. Viel mehr wusste ich nicht über Kanada, bevor ich mich entschloss ein Schuljahr in der französischsprachigen Region Québéc, welche im Osten am Atlantik liegt, zu verbringen.

Nach den Sommerferien bewarb ich mich bei Organisationen und wurde im Herbst nach einem Vorstellungsgespräch in das „High-School-Programm“ aufgenommen. Daraufhin begann ich das „Application Package“ zu gestalten, in dem ich mich meiner zukünftigen Gastfamilie mit einer Selbstbeschreibung, einem persönlichen Brief und einer Fotocollage vorstellen sollte. Diese Unterlagen wurden dann verschiedenen Familien, die bereit sind einen Schüler oder eine Schülerin für ein Jahr aufzunehmen, gezeigt. Wenige Monate später erhielt ich die sehnsüchtig erwartete erste Nachricht meiner zukünftigen Gastfamilie, die in einem kleinen Ort in der Nähe von Montreal lebt. Meine Gasteltern haben zwei Töchter – eine der beiden wird mit mir die gleiche Jahrgangsstufe an der High School besuchen. Im August startet endlich mein Flugzeug und das „Abenteuer“ kann beginnen.