(hc – Lena Luhmeyer) Agility ist eine Sportart für Hund und Mensch, bei dem ein immer anders gestellter Hindernisparcours, ähnlich wie im Pferdesport, fehlerfrei und in schnellstmöglicher Zeit bewältigt werden soll. Es gibt z.B. Hürden, Tunnel, Kontaktzonenhindernisse oder die Wippe, die allesamt exakt abgearbeitet werden müssen.
Bereits 1978 wurde auf der bekannten Crufts-Ausstellung in England der Grundstein gelegt. In den letzten Jahren gewann der Agility-Sport aufgrund seiner Vielseitigkeit auch hierzulande an Bedeutung. Es kommt auf eine gute Kommunikation zwischen Hund und Halter an, deren Grundlagen Grundgehorsam, Bewegungsfreude und Aufmerksamkeit sind. Diese werden im Verein oder der Hundeschule für Turniere trainiert, die regional bis international (Weltmeisterschaft) ausgetragen werden.
Vorteile liegen bei beiden Parteien: der Hund wird sportlich und geistig gefordert – und damit wird etwas für seine Gesundheit getan. Der Hundebesitzer hingegen beschäftigt sich eingehend mit Besonderheiten seines Tieres und verbessert damit das Miteinander. Über die im Training abverlangte Konzentration und das Zusammensein mit anderen Hunden können gleichzeitig Sozialverhalten und der Bezug zum Hundeführer geschult werden. Ein Hund, mit dem gearbeitet wird, ist im Alltag ausgeglichener. Agility ist entsprechend nicht „nur“ ein Sport, sondern ebenso Mittel zum entspannten Zusammenleben.
Geeignet für diese Sportart sind Hunde aller Rassen und Größen – Hauptsache gesund. Bei manchen Tieren stellt sich nicht die gewünschte Arbeitsfreude ein und man sollte kein Tier dauerhaft verbal über den Platz schleifen müssen – ein Probetraining lohnt sich aber allemal.

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