Tag der offenen Tür V.-Zumbusch-Realschule

1 03 2009

(hc – Laura Woznik) Am Samstag, dem 17 Januar kam es zu dem alljährlichen Tag der offenen Tür in der von-Zumbusch-Realschule in Herzebrock. Jedermann konnte sich die Schule einmal genauer anschauen, aber besonders wichtig war es für die Grundschüler und deren Eltern, die sich ja für eine weiterführende Schule entscheiden müssen. In mehreren Klassenräumen wurden Unterrichtsergebnisse z.B. Plakate, Wandzeitungen,Lesetagebücher,Bastelarbeiten,Lehrwerke und Zeitschriften ausgestellt. In manchen Fachräumen gab es auch Ausstellungen und es wurden dort kleinere Versuche durchgeführt.

Schüler führten die Besucher durch die Schule und Lehrer standen auch für Fragen offen.  Die Elternschaft und der Förderverein informierten mit einem Stand über ihre Arbeit. Eltern und Schüler luden in der Cafeteria zu einem kleinem Imbiss ein, dazu sorgten die Schulband und die Chordarbietung für eine schöne Stimmung. Wie der Besucherandrang zeigte, war der Informationsvormittag ein voller Erfolg.





Das Buch „Die Wolke“

8 02 2009

(hc – Laura Woznik) Im moment lesen wir in unserer Klasse das Buch „Die Wolke“ von der bekannten Autorin Gudrun Pausewang. Erst waren einige Klassenkameraden skeptisch, ob das Buch überhaupt spannend wird, denn es geht um das Thema Atomkraftwerke. Ich habe das Buch bereits durchgelesen weil ich einfach nicht davon wegkam. Es ist mit Abstand das spannendste Buch das ich gelesen habe.In dem Buch geht es um ein Mädchen, das Janna-Berta heißt. Sie ist wie an jenem Tag in der Schule als plötzlich bekannt gegeben wird, dass es in dem Grafenrheinfelder Atomkraftwerk zu einem Super-GAU gekommen ist.

Super-GAU bedeutet (G)rößter (A)nzunehmender (U)nfall der in einem Kernkraftwerk passieren könnte. Überall bricht Chaos aus und alle Straßen sind vollkommen verstopft. Die ganzen Menschen dort steigen in ihr Auto und wollen schnellstmöglich weg. Das führt dazu das alle Straßen verstopft sind. Niemand mehr achtet auf Polizisten oder auf die Mitmenschen , jeder kämpft sozusagen ums Überleben, denn die  giftigen Strahlen erwischen das Dörfchen Schlitz bald. Janna-Bertas kleiner Bruder wird sogar überfahren und ihre restliche Familie ist an dem Tag in einem anderem Dorf. Janna-Berta ist schließlich alleine und bekommt auch etwas von den Strahlen ab.  Dann bekommt sie eine Glatze . Fast die ganze Familie stirbt, es sind nur noch wenige Überlebende. Dann muss sie sich entscheiden, bei welchen der überlebenden Verwandten sie nun neu anfangen möchte.   Das Buch ist sehr spannend geschrieben und weißt auf das Unglück von Tschernobyl  hin.  Dieses Buch ist etwas für jedermann , da man sich über die Gefahren und Konsequenzen von Atomkraftwerken ein besseres Bild verschaffen kann.





Coolness-Training

2 01 2009

(hc – Laura Woznik) Letztens fand in der Mediothek der Von-Zumbusch-Realschule ein Coolness-Training statt, das war für die 8a und für die 8b an verschiedenen Tagen. Es kam dazu eine Coolness-Trainerin um uns zu zeigen, wie wichtig das tägliche Miteinander doch ist. Die ganze Klasse bekam Aufgaben, die sie  dann gemeinsam in der Gruppe lösen sollten. Das ist gar nicht so einfach, jeden mit zu integrieren, das merkten wir alle, denn die Aufgaben wurden speziell so gestellt, dass man auf alle Klassenkameraden Rücksicht nehmen musste, ob man wollte oder nicht.

Es wurde über alles gesprochen, besonders auch darüber wie wichtig es ist jeden zu achten, zu respektieren wie derjenige ist ,man sollte höflich sein, nicht weggucken wenn jemand spricht, nicht dazwischenquatschen und keinen ausgrenzen. Dazu hat die Trainerin das Friedenszeichen an die Tafel gemalt und wichtige Wörter dazu gesammelt. Wir sollten dann die Aufgaben lösen, z.B. wurde ein Seil straff und hoch gespannt und die gesamte Klasse sollte darüber kommen ohne darunter zukrabbeln dazu durfte man auch keine Stühle verwenden. An dem Spiel sollte man lernen auch für die Anderen Verantwortung zu übernehmen, denn man konnte seinen Schulkollegen ja nicht einfach über dem Seil fallen lassen, so mussten alle zusammenhalten. Eine andere Aufgabe war, dass man anderen Komplimente machen sollte und anderen wiederum sagen, was sie an ihrem Charakter verbessern könnten.

Bei einer anderen Aufgabe mussten sich alle in einen Kreis stellen und das Kreisförmige Tau total fest anspannen, sodass drei Schüler darüber gehen konnten, natürlich mit Hilfestellungen. Das hat mir sehr gut gefallen, weil ich selbst auch auf dem Tau stand und es eine kleine Herausforderung war. Natürlich braucht man da auch viel Vertrauen zu den Anderen.  So hat die Klassengemeinschaft Rücksicht genommen und zusammengehalten.





Cranberries

1 12 2008

(hc – Laura Woznik) Viele Leute kennen Cranberries auf Müsliriegeln, in Cornflakes oder einfache, getrocknete aus dem Supermarkt, die dann sehr süß schmecken. Doch in Wirklichkeit schmecken die Beeren nicht süß, sondern eher sauer und bitter. Da kann ich aus Erfahrung sprechen, denn ich habe sie selbst schon des Öfteren probiert. Viele Spitzenköche verfeinern Wildgerichte damit. Nicht umsonst hat die Cranberry den Namen „Die Power-Beere“ erhalten, denn sie ist sehr gesundheitsfördernd. Sie sind gut für die Mundhöhle, den Magen, für Geschwüre, Entzündungen und vertreiben Bakterien.

Sie steigern den Anteil des „guten“ HDL-Cholesterins im Blut. Deshalb empfehlen viele Heilpraktiker die Wunderbeere Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Außerdem enthalten die Beeren viel Natrium, Phosphor, Kalium und reichlich Vitamin C, dass das Immunsystem fördert. Cranberries kommen aus Nordamerika und werden in Deutschland immer bekannter und beliebter. Sie gehören zur Familie der Heidekrautgewächse und zur Gattung der Heidelbeere. Aus den kirschgroßen, knallroten Beeren kann man dann leckere Desserts, Confitüren, Mixgetränke, Kuchen oder Muffins machen. Man kann sie roh essen, einfrieren und sehr sehr lange aufbewahren, ohne dass sie schlecht werden. Also ist die Beere im wahrsten Sinne des Wortes eine “ beerenstärke Beere“.





Die Welle – eine beeindruckende Bewegung

1 12 2008

(hc – Katharina Petermeier) Viele Jugendliche kennen sie! Entweder aus dem erstklassigen Buch, dem faszinierenden Theaterstück oder dem interessanten Film! Die spannende Geschichte basiert auf einer wahren Begebenheit, die sich 1981 an einer amerikanischen Highschool ereignete. San Francisco auf dem Höhepunkt der Hippiebewegung, Flower-Power und Blumenkinder waren Symbol einer Ausrichtung auf Freiheit und Individualität. Genau in dieser Zeit startet der Lehrer Ben Ross ein gewagtes Experiment. In seinem Geschichtskurs glaubt niemand, dass eine Minderheit eine Mehrheit einschüchtern und beherrschen kann. Wenn die Mehrzahl aller Deutschen unter Hitler keine Nazis gewesen sind, warum haben sie nicht versucht, das alles zu verhindern? Zur Beantwortung solcher Fragen startet der Geschichtslehrer ein Experiment. Schon nach wenigen Schulstunden hat Ben Ross seine Klasse so diszipliniert, dass schnell klar wird: Die meisten Schüler sind bereit, ihre Individualität zugunsten eines bequemen, unselbständigen und disziplinierten Verhaltens aufzugeben. Nach fünf Tagen folgen die Schüler blindlings Ross Anweisungen und kommen zu einer Versammlung, wo der Führer einer neuen Jugendbewegung mit Namen „Die Welle“ sein Programm zur Rettung der Nation vor Sitten- und Moralverfall verkünden soll. Ross hält den Versammlungsteilnehmern den Spiegel vor und konfrontiert sie mit ihrer Bereitschaft, ihm und der Bewegung bedingungslos folgen zu wollen.

Die Geschichte der Welle ist beeindruckend und beängstigend zu gleich. Zu sehen, wie leicht sich die Menschen auch heute noch zu solch faschistischen Aktionen hinreißen lassen ohne es selbst zu bemerken jagt nicht nur mir Angst ein. Gerade als Theaterstück kann ich die Welle nur empfehlen. Wer sich also für die Welle interessiert sollte sie sich auf jeden Fall einmal in einem Theater anschauen!