Das Bildbearbeitungsprogramm Photo Scape

1 11 2008

(hc – Laura Woznik) Das Bildbearbeitungsprogramm Photo Scape (genau: PhotoScape v3.1) ist eines der beliebtesten Bildbearbeitungsprogramme der Jugendlichen in Herzebrock-Clarholz.

Wenn man Photo Scape öffnet kommen als erstes die vielen Menüpunkte: Startseite,Betrachter,Bildbearbeitung,Stapelverarbeitung,Albumseite,Kombinieren,Gif-Animator,Drucken,Bildteiler,Bildschirmfoto,Farbenwähler,Raw Konvertierer und Umbenennen. Bei mir persönlcih und meinen Freunden kommt am Besten Bildbearbeitung und Kombinieren an, denn beim Kombinieren kann man z.B. sein eigenes Foto und das Foto eines Freundes oder einer Freundin zusammenfügen, bearbeiten, etwas einfügen etc.Bei der Bildbearbeitung gibt es sehr viele Auswahlmöglichkeiten. Zu erst  kann man sich ein Bild von “ Eigene Dateien“ einfügen und es dann nach Lust und Laune bearbeiten, also : heller oder dunkler,schärfen,beim Filter verschiedene Perspektiven einrichten, Gegenlicht,Größe ändern, Rahmen ( verschiedene Formen+Farben), schwarz-weiß , Sepia, grau, Negativ ( Umkehrung der Farben),Text einfügen ( verschiedene Farben, Größen), unterschiedliche Symbole einfügen,Leberflecke oder kleine Pickel einfach wegzaubern, rote Augen entfernen ,Mosaic und vieles mehr.

Viele Jugendlichen stellen die bearbeiteten Bilder dann in SchülerVZ (Schülerverzeichnis). Meine Freundin Laura Hegemann meinte zu dem Programm :“ Ich finde es richtig gut, dass es so viele Auswahlmöglichkeiten gibt , um Bilder zu verschönern!





Ubuntu – Linux für Menschen!

16 08 2008

Ubuntu-Logo

Ubuntu-Logo

(hc – Bastian Becker) Viele von euch werden einen PC ihr Eigen nennen. Es gibt vielfältige Aufgaben, die ein PC erfüllen muss, jeder hat andere Ansprüche an ihn. Wir wollen mit ihm im Netz surfen, E-Mails schreiben. Er soll uns bei Referaten in der Schule unterstützen, Musik abspielen, Videos anzeigen und die Fotos vom letzten Urlaub in einer 3D-Slideshow präsentieren. Die meisten von Euch werden dafür das Betriebssystem Windows einsetzen, z.B. weil es beim Kauf gleich dabei war oder ihr es von Freunden kennt und gekauft habt.

Mein Ubuntu-Desktop

Mein Ubuntu-Desktop

Doch ein Blick über den Tellerrand verrät, dass es noch Alternativen zu Windows und Mac OSX gibt. Ubuntu ist ein Betriebssystem, welches auf den Linuxkernel aufbaut. Viele Millionen Menschen, darunter auch Firmen und Behörden (z.B. das Auswärtige Amt und die Stadt München) arbeiten mit und an diesem Betriebssystem. Von Linux hat vielleicht schon mal jemand etwas gehört und denkt sofort: „Ach, ist das nicht die Software der Computerfreaks?“. Nicht unbedingt. Ubuntu Linux ist ein sehr benutzerfreundliches, stabiles und sicheres Betriebssystem. Es gibt keine Viren, keine Software die ausspioniert, keine Trojaner und das Beste: es ist völlig kostenlos. Wer Ubuntu ausprobieren möchte, kann es sich einfach aus dem Internet herunterladen und den PC mit der frisch gebrannten CD starten. Ubuntu kann so erstmal ohne es zu installieren ausprobiert werden. Wer bei Ubuntu bleiben möchte, kann es mit wenigen Klicks installieren und findet ein voll ausgestattetes System vor, welches beispielsweise bereits OpenOffice (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation etc.) oder den Firefox Browser enthält. Einen Virenscanner oder eine Firewall werdet ihr jedoch vergeblich suchen – Linux ist u.a. durch das OpenSource-Konzept (jeglicher Programmcode ist für jeden einsehbar) so sicher, dass es diese Programme nicht benötigt: wieder Geld und Ärger gespart! Wer schon viel mit dem PC gearbeitet hat und sich ein wenig auskennt, sollte keine Probleme mit Ubuntu haben. Einzig für den Fall, dass ihr gerne die neusten Spiele am PC spielt, ist Ubuntu (noch) nicht die richtige Wahl.

Ubuntu ist mehr als nur ein Stück Software; das afrikanische Wort entstammt aus der Sprache der Zulu und bedeutet soviel wie Menschlichkeit. Es ist also gleichzeitig auch eine Philosophie, an die sich das Betriebssystem hauptsächlich orientiert: an den Grundsätzen von sogenannter freier Software. Diese ist meist (jedoch nicht immer!) kostenlos, aber auf jedenfall vom Programmcode her frei zugänglich und beliebig anpassbar. So kann jeder, der ein wenig Ahnung von der Materie hat, die Software verändern und seinen Bedürfnissen anpassen oder schlicht und einfach an seine Freunde & Kollegen weiterverteilen, ohne etwas dafür zu bezahlen oder mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten. Hinter Ubuntu steckt eine riesige Community (Gemeinschaft), die allein in Deutschland mehr als 70.000 Anhänger zählt.

Ubuntu ist also gerade für Linux-Einsteiger und fortgeschrittene PC-Nutzer interessant, die ein sicheres und sorgenfreies System ihr Eigen nennen möchten. Im Internet unter www.ubuntuusers.de findet ihr eine Anlaufstelle, wo allen Einsteigern freundlich bei Fragen und Problemen geholfen wird – getreu dem Motto: „Fragen ist menschlich“!

Wer lieber persönlich kostenlose Hilfe beim Einstieg haben möchte oder weitergehende Fragen hat, kann sich unter gerne bei mir melden.





Gefahren des Internets – Die Exhibitionierung

1 11 2007

(hc – Bastian Becker) Beinahe jeder von uns nutzt es täglich – das Internet. Wir werden gerne in den Medien als die„Internetgeneration“ bzw. die „Generation der digitalen Informationstechnologie“ bezeichnet. Egal ob zur Recherche für Schule & Beruf, um neue Leute kennen zu lernen oder um sich ein „Second Life“ im Netz aufzubauen, geben wir oftmals ganz intime Dinge von uns preis – die uns früher oder später zum Verhängnis werden können. In diesem Artikel möchte ich nicht auf die „standardisierten“ Gefahren des Internets wie die auf keinen Fall ungefährliche Weitergabe von Adressdaten etc. in Chats eingehen.

Vielmehr geht es mir um Aufklärung in einem ganz bestimmten Fall: über die mögliche Verwendung der persönlichen Daten aus so genannten „social networks“. Jeder kennt sie – fast jeder nutzt sie: „YouTube“, „Flickr“, „MySpace“, „Schüler- bzw. StudiVZ“, „Second Life“ und Co. Blinkende Werbebanner buhlen um die junge Kundschaft – um vermeintlich unverzichtbare Nutzerprofile, um neue Leute kennen zu lernen, der Welt zu zeigen, was man doch für ein toller Hecht ist. Für Mama, Papa & Co. ein echter Schreck – für die Freunde ein toller Gag. Doch, wie wirkt der Inhalt dieser Seiten auf andere, z.B. den zukünftigen Chef? Stellen wir uns einmal folgende Szene vor: Tim Mustertyp bewirbt sich bei der Firma XYZ um einen Ausbildungsplatz als Industriekaufmann. Seine Noten sind okay, genauso wie sein Lebenslauf, sein Anschreiben und seine Praktikumszeugnisse. Als eines seiner Hobbies gibt er im Lebenslauf beiläufig, fast vernachlässigend, „Computer & Internet“ an. Daraufhin „googelt“ der Personalleiter Herr Ernst nach Tim Mustertyp – prompt findet sich sein MySpace-Profil auf Platz 1 der Googleliste. Der Personalleiter ist sehr interessiert an den letzten Einträgen in Tim’s Blog, die beinahe lückenlos sein Wochenendablauf beschreiben. „Geile Tussen, geiler Alk, geile Schlägerei!“ schreit ein Eintrag in seinem Blog fast nach dem Klick mit der Maus auf diesen Artikel. Herr Ernst, der Personalleiter, ist überrascht darüber, was Tim noch so alles als Hobbies aufführt und wie seine Freizeitgestaltung in Wirklichkeit aussieht. Nämlich ganz anders als im Lebenslauf. Den Ausbildungsplatz kann er nun jedenfalls vergessen, und das nur deshalb, weil er unbedingt seine Saufexesse im Internet der breiten Öffentlichkeit zur Schau stellen musste.

Also seit vorsichtig mit dem, was ihr im Internet über euch preisgebt. Auch wenn es vielleicht keine „Saufexesse“ sind, die sich später einmal negativ auf eure Berufschancen auswirken könnten, so sollte man stets im Hinterkopf behalten, dass jeder Eintrag den man mal geschrieben hat, eine lange Zeit im Internet erhalten bleibt, auch wenn er gelöscht worden ist. Google, Lycos, Yahoo und wie sie alle heißen sind sozusagen das Langzeitgedächtnis des Internets, sie finden Dinge, die eigentlich gar nicht mehr existieren. Und wenn auch dort mal nichts mehr zu finden ist, so findet man unter www.archive.org eine Möglichkeit, sich zurück zu beamen, in eine Zeit, in der man vielleicht noch ganz andere Ansichten vertreten hat als man es heute tut. Und das für immer und ewig. In diesem Sinne, erst überlegen – dann handeln. Das gilt im realen Leben wie auch im Internet. Mal so am Rande: Gut, dass ich einen Namensvetter als bekannten Fußballspieler habe. So sind die ersten Plätze bei Google schon für jemand anders reserviert ;-)