Ach was freuen wir uns doch auf den Jahreswechsel!

1 01 2008

(hc – Christian Vetere) Was wird das Jahr 2008 Neues und Anderes zu bieten haben, als dieses dynamische Jahr 2007. Als erste Neuerung wäre da der Zahlenwechsel am Ende der Jahresangabe zu nennen. In ein paar Tagen dürfte das neue Zahlenlogo bei Jamba im Jahresabo bestellbar sein. Außerdem bedeutet das für Häftlinge, einen Strich mehr an die Wand zu mahlen. Und von ihnen gab es dieses Jahr viele. Überall hat man sich geprügelt. Beim Fußball, am Rande politischer Gipfeltreffen und wie auch in den 15 Jahren zuvor, in Talkshows. Doch es wurde auch friedlich gefeiert in Deutschland. Die Frauen hatten in diesem Jahr besten Grund dazu. Sie sind im Fußball die besten, sie regieren und entscheiden damit über unser täglich Brot: Herzlichen Glückwunsch! Immerhin hat sich die Männerauswahl des DFB für die EM 2008 qualifiziert und sich mit einem sensationellen 0:0 Erfolg gegen Wales in die Winterpause verabschiedet. In den letzten Tagen hat man das alljährliche Weihnachten gefeiert. Glühwein, sponsored by Gazprom, das neue IPHONE und süße, blau schimmernde Ratten haben den Deutschen das Weihnachtsfest versüßt.

Hohe Pegel, unter den Jugendlichen und den Benzinpreisen brachten viele Menschen wieder dazu, die Bahn zu nehmen. Wenn sie fuhr. Doch weil es im Sinne des Erderwärmung sowieso besser ist, wenn man einfach mal zu Fuß zur Arbeit läuft, kann man doch richtig optimistisch auf das neue Jahr blicken. Die meisten Deutschen sind sowieso zu dick. So schlägt man 2 Mücken, Bienen oder sonstige Insekten mit einer Klappe. Das letzte Fest in diesem Jahr steht noch bevor. Silvester. Doch in vielen Ländern knallt es jeden Tag, wenn Fanatiker die explosiven Teile an ihrem Gürtel vergessen. Aber Amerika wird es schon richten… Und in Anbetracht dessen, dass die Schulen geschlossen sind und der Sekt meistens schon vor dem Böllern knallt, darf man sich auf den Neujahrskater freuen. Viele Leute werden in diesen Tagen ihre Weihnachtsbäume verwerten. Bis vor kurzem bezeichnete man diesen Prozess noch als “ entsorgen „, in dem man ihn aus dem Fenster, in den Müll oder in den Ofen warf.

Doch da Weihnachtstannen mittlerweile mehr Wert sind als Gold, werden sie dieses Jahr versichert, gebunkert oder als Abgeordnete in den Bundestag geschickt. Manche von ihnen werden in die 3. Welt exportiert oder gespendet. Dieses Jahr sind unvorstellbar viele Bäume verbrannt. So kann man auf diese Art und Weise die Umwelt “ recyceln „. Vielleicht klettert ja 2008 die Temperatur an Weihnachten endlich über die 20° c. Und die Kinder werden sich erzählen, dass es mal Jahreszeiten gab. Doch um es den schlecht gebildeten Jugendlichen zukünftig leichter zu machen, ist es doch wunderbar, einfach das ganze Jahr über die selbe Jahreszeit, mit dem selben Wetter zu haben. Trotz, oder gerade aufgrund der vielen Arbeitslosen ( resultart der schlechten Noten ), wurde die Wirtschaft 2007 angekurbelt. Man kaufte sich Fußballmannschaften und kokste in Castingshows. Man merkte förmlich,wie man zum Ende des Jahres plötzlich im Geld zu ertrinken schien. Vorrausgesetzt man war Politiker oder Vorstandschef bei Siemens. Die anderen suchten. 2007 wurde überall gesucht. Meistens war es eine Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Man suchte nach verschwundenen Kindern, Terroristen und schließlich auch nach dem Verstand vieler Rechtsradikaler. Wer in Zeiten von Internet, Wodka-in-die-Augen und dem immeriwederkehrenden Fernehprogramm trotzdem noch gut sehen kann, wird sicher im nächsten Jahr viele Antworten finden. 2008 wird alles besser…





Es ist Sonntag morgens

1 07 2007

(hc – Christian Vetere) Es ist Sonntag morgens. An einem Platz, auf dem wenige Stunden zuvor eine Party stattgefunden hat, die scheinbar einer „freie Pillen für alle“-Kampagne auf der Loveparade glich. Es ist an einem Ort, der sich mal Spielplatz nannte und der wie jedes Wochenende in einen Sammelcontainer für Altglas, Pfandflaschen und überhaupt jedem Müll umfunktioniert wird. Jetzt im Morgengrauen schaut er so aus, als sei eine Bombe unmittelbar in die Mülldeponie eingeschlagen. Rentner sprechen von teilweise schlimmeren Bildern, als man sie von den Orkanen und Erdbeben aus den Nachrichten kennt. Ahnungslose Hundebesitzer glauben ein Ufo sei abgestürzt, wenn der Wuffi plötzlich mit undefinierbarem Schrott im Mund aus dem Gebüsch springt. Das waren Jugendliche! (schallt es aus den umliegenden Seniorenküchen) Und tatsächlich: Man fragt sich mittlerweile immer häufiger, ob man einen Trend verpasst hat. Dieser Gedanke kommt einem häufig, bei dem Anblick einiger halbwüchsiger Biergenießer. Sie veranstalten Krawalle, wie sie beim G8 Gipfel an der Tagesordnung stehen. Doch bei der Frage nach dem „warum”, bekommt man zu hören, dass es „cool” sei, seinen Müll nicht wegzuräumen und das eigentlich unbewachsene Territorium der Parkbank mit Bier und Spucke zu bewässern. Doch wer setzt den Jugendlichen diesen Floh ins Ohr? Wer setzt diesen Trend und bestimmt, dass Müll und Dreck hinterlassen „cool” ist?

Es ist eine Minderheit, die trotz Erziehung und dem Anspruch an eigene Sauberkeit immer wieder die Definition eines Mülleimers verlernt. Und trotzdem sind alle, besonders die Jugendlichen mit einem halbwegs klaren Weltbild von dieser Problematik betroffen. Ein Kinderspielplatz, der Samstagabends zu einer „Wodkaflaschen -Weitwurf-Arena” mutiert, ist genauso uncool wie öffentliche Toiletten, die den Plumpsklos des mittelalterlichen Paris gleichen. Diese Dinge sind ein Bild für Jugendliche ohne Zivilcourage. Auch wenn es für einige von ihnen „uncool” ist, dieses Wort buchstabieren zu können, muss ihnen dieser





Christian Vetere

1 05 2007

(hc – Christian Vetere) Hey ihr! Mein Name ist Christian Vetere und ich wohne in Clarholz. Ich bin 19 Jahre alt und stehe kurz vor meinen Abitur-Prüfungen. Wenn ich mal nicht lerne, höre ich am liebsten Musik (HipHop, Reggea, House) oder chille mit Freunden. Trotzdem habe ich mir ein bisschen Zeit genommen, um gemeinsam mit Bastian Becker und der Redaktion der Markt und Gemeinde, eine Jugendseite in dieser Zeitung zu planen. Herzlichen Dank an dieser Stelle an Herrn Gildemeister, Vorstandsmitglied des Gewerbevereins, der UNS Jugendlichen diese Möglichkeit angeboten hat. Erfahren habe ich von der Idee der Gestaltung einer Jugendseite, in dem letzten „runden Tisch-Treffen“, Mitte Februar.

Christian VetereAuf der einen Seite bin ich daran interessiert, nach meinem Abitur etwas im journalistischen Bereich zu machen. Auf der anderen Seite bin ich der Meinung, dass das Verhältnis zwischen Jugendlichen und Erwachsenen in Herzebrock-Clarholz derzeit an einigen Stellen nicht ganz rund läuft und durch Kommunikation und gegenseitiges Verständnis besser sein könnte. Und darum möchte ich an dieser Stelle, gemeinsam mit Bastian, einen Startschuss für diese Jugenseite geben. Sie ist eine sehr gute Möglichkeit für alle Jugendlichen in Herzebrock-Clarholz, Interessen, Meinungen, Ärger oder sonstige kreative Einfälle mitzuteilen. Auf diesem Wege: Schickt uns eure Ideen und Wünsche zum Inhalt dieser Seite. christianvetere – atzeichen – aol.com