Umfrage auf Jugend-Seite.de

8 02 2009

(hc – Bastian Becker) An dieser Stelle möchten wir nochmals auf unsere Umfrage auf www.jugend-seite.de hinweisen. Wir möchten von euch gerne wissen, über welche Themen ihr in der Jugendseite gerne mehr lesen möchtet. Habt ihr Interesse an Berichten über das Thema „Schule & Beruf“? Interessiert euch das Neuste aus der Computer- und Internetwelt? Seit ihr sportlich und möchtet Infos über den Vereinssport in Herzebrock-Clarholz? Dann gebt jetzt eure Stimme im Netz ab, damit wir uns auf die Dinge konzentrieren können, die euch am meisten interessieren!

Die bisherigen Ergebnisse lassen einen Trend zu den Themen „Schule & Beruf“ (ca. 20%) und „Neue Medien / Internet“  (ca. 30%) erkennen. Wir sind gespannt auf die endgültigen Ergebnisse der Abstimmung!





2009 – wir kommen!

2 01 2009

(hc – Bastian Becker) Wir schreiben das Jahr 2009 – ein ereignisreiches Jahr 2008 liegt hinter der Redaktion der Jugendseite in der Markt und Gemeinde. Die vergangenen 12 Monate beinhalteten viele Neuerungen: wir haben einiges ausprobiert, uns neuen Themengebieten gewidmet und vorhandenes weiter ausgebaut.

Erstmalig haben wir in diesem Jahr mehrteilige Artikel für euch geschrieben, so hat Reyna beispielsweise nun schon den 3. Teil ihrer USA-Reise veröffentlicht. Nahezu obligatorisch in jeder Ausgabe sind auch die zahlreichen Buch- und Filmkritiken, welche für euch ein kleiner Wegweiser durch die unzähligen Neuerscheinungen sein sollen. Das lokale Herzebrock-Clarholz war in 2008 immer wieder ein Grund zum schreiben: zahlreiche Konzertberichte, Interviews und Erfahrungsberichte aus Schule und Beruf haben euch einen breit gefächerten Überblick über die Aktivitäten und Möglichkeiten in unserer Gemeinde gegeben.

Auch die Homepage der Jugendseite (http://www.jugend-seite.de) wurde im vergangenen Jahr fertiggestellt und seitdem regelmäßig vom Redaktionsteam aktualisiert und gepflegt. Nicht zu vergessen sind die Berichte über Hobbies aus ganz unterschiedlichen Bereichen, angefangen von Sport, über Ehrenämter bis hin zum Früchteanbau. Wir haben uns die Finger wundgetippt, unzählige Artikel geschrieben, Redaktionssitzungen veranstaltet, Fotos geschossen und Interviews vor Ort geführt – um immer nah am Geschehen zu sein.

Doch es gab auch personelle Veränderungen: Gegen Mitte des vergangenen Jahres sind einige neue Redaktionsmitglieder zu uns gestoßen, die inzwischen aber schon zum festen Kreis des Teams gehören und durch ihre Artikel zum jetzigen Profil der Jugendseite beitragen.

Doch was wären wir ohne euch junge Leser? Deshalb möchten wir uns bei euch für das tolle Jahr 2008 bedanken und euch ermutigen, uns bei der Gestaltung der „Jugendseite 2009“ zu unterstützen! Ihr habt ab sofort die Möglichkeit, über die Themenbereiche abzustimmen, die euch besonders interessieren – egal ob Freizeitaktivitäten, Internet, Musik, Lokales, Reiseberichte oder Schule & Beruf – wir durchleuchten für euch alles!

Also: jetzt auf www.jugend-seite.de abstimmen und eure Wunschthemen für 2009 festlegen! Wir wünschen euch ein erfolgreiches Jahr 2009 und freuen uns auf viele, prallgefüllte Ausgaben der Jugendseite in der Markt und Gemeinde!





Musik kostenlos und legal aus dem Netz!

2 01 2009

(hc – Bastian Becker) Musik ist für viele von uns eine ganz besondere Sache. Man verbindet mit Musik nicht nur Emotionen, sondern passt die Musikrichtung der jeweiligen Stimmung an. Bei der Fülle an Bands, Newcomern und Stars kann der Geldbeutel eigentlich gar nicht groß genug sein – unmöglich, sich alle Lieder zu kaufen, die man gerne hört und auf dem heimischen Rechner oder dem MP3-Player haben möchte.

Jeder vierte jugendliche Musikliebhaber lädt daher Songs aus dem Netz – meist illegal. Nicht nur, dass man stetig Gefahr läuft auf Schadenersatz verklagt zu werden, viele plagt auch ein schlechtes Gewissen. Oft ist dann aber der Drang nach der neusten „Mucke“ stärker als das Unrechtsbewusstsein. Aber es gibt Abhilfe für all diejenigen, die topaktuell bleiben wollen und keinen Cent dafür ausgeben möchten: www.ChiliRec.com. ChiliRec.com ist ein kostenloser Radio-Rekorder, der aus Hunderten von (Online-)Radiosendern (z.B. Chaosradio, Shoutcast-Stations) völlig selbstständig Titel für Titel auf einer virtuellen Festplatte aufzeichnet. Der Dienst lässt sich nach einer simplen Anmeldung auf der Webseite nutzen und nach 2-3 Tagen sind schon einige tausend Titel aufgenommen. Nun kann man nach Interpret, Titel und Musikrichtung suchen oder in den Kategorien stöbern. Sobald die Songs ausfindig gemacht wurden, können sie direkt ohne Umwege angehört und gedownloaded werden.

Die Musikdatei im MP3-Format ist bereits fertig geschnitten – nur in seltenen Fällen sind noch wenige Sekunden vor oder nach dem eigentlichen Song enthalten. Diese „unsauberen“ Abschnitte lassen sich aber mit einem Musikschnittprogramm (z.B. Audacity, OSS, Win/Mac/Linux, http://audacity.sourceforge.net) einfach entfernen. Zudem sind sämtliche Tags (eng. Bezeichnung, z.B. Künstler, Titel, Album) bereits in der MP3-Datei gespeichert. Das Aufnehmen von Radiosendern (bzw. Songs) aus dem Netz ist legal, ähnlich wie das speichern von Radiosendungen auf einer Kassette. Einzige Voraussetzung ist, dass die Musik nur für private Zwecke (keine öffentliche Aufführung, File Sharing etc.) benutzt wird.

Insgesamt also eine legale, einfache und zudem kostenlose Möglichkeit, seine Musiksammlung stetig zu erweitern. Einziges Manko sind die evtl. nötigen Schnittarbeiten, falls mal ein Titel nicht 100%ig sauber aufgenommen wurde (und man sich damit nicht zufrieden geben möchte).





Ausbildung zum Bankkaufmann

1 10 2008

(hc – Bastian Becker) Am 12. August habe ich die Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Kreissparkasse Wiedenbrück begonnen. In der ersten Woche absolvierten die 12 Mitazubis und ich ein Starter-Seminar, in dem uns grundlegende Verhaltensweisen aufgezeigt, das EDV-System erklärt und auch sicherheitskritische Dinge wie der Datenschutz und das Bankgeheimnis erläutert wurden.

Eine Woche später fand ich mich in einer der insgesamt 14 Geschäftsstellen wieder. Ich wurde von meinen Kollegen sehr freundlich empfangen und hatte einen wirklich angenehmen Start in das Arbeitsleben. Aus meinen zwei Praktika kannte ich die Kreissparkasse schon ein wenig, sodass nicht alles völlig neu für mich war. In den nachfolgenden Wochen wurde ich im Service-Bereich eingesetzt, wo ich meine Kollegen bei der Arbeit begleiten durfte. Einerseits wurde ich über die verschiedenen Arbeitsabläufe und Dienstleistungen aufgeklärt, andererseits durfte ich selbstständig anfallende Arbeit erledigen und gemeinsam mit einem erfahrenen Kollegen Kunden bedienen. Hochinteressant war auch ein Arbeitstag in der Kasse, wo ich bare und unbare Arbeitsabläufe beobachten und alles einmal „hinter den Kulissen“ sehen konnte.

Nach gut vier Wochen kann ich bereits sagen, dass die Entscheidung zum Beginn einer Ausbildung als Bankkaufmann absolut richtig war. Die Kollegen sind sehr nett, die Arbeit macht viel Spaß und die zukünftigen Seminare und Ausbildungsinhalte machen Freude auf die kommenden zweieinhalb Jahre!





Endlich Freiheit!

1 09 2008

(hc – Bastian Becker) Alternativ auch: „Warum der Fahrlehrer doch nicht so unrecht hatte“. Blödes Thema, ich weiß. An einem Freitag Nachmittag, als ich meinen Bruder vom Münsteraner Bahnhof abgeholt habe, wurde mir jedoch einmal mehr bewusst, wie sich junge Leute überschätzen können. Eigentlich konnte ich bis dato das Thema nicht mehr hören, seit Ende Juli habe ich nun meinen Schein und durfte genug Warnungen ála „Fahr vorsichtig“, „Du baust früher oder später sowieso einen Unfall“ usw. lauschen. Alles ängstliches bla-bla, oder etwa doch nicht?

Kommen wir wieder zu diesem besagten Freitag Nachmittag. Das Auto, mein Bruder und ich fuhren mit ca. 40 km/h auf eine roten Ampel mitten in der City zu. Plötzlich überholten uns mit gefühlten 80 km/h zwei Jugendliche auf einem Motorrad und überfuhren ohne jegliche Scham die rote Ampel und die dazugehörige große Kreuzung. Ich sagte nur etwas wie: „Wow, was für verrückte Typen“. Kaum hatte ich den Satz ausgesprochen, sah ich nur noch eine Bremswolke, einen roten Kleinwagen aus einer Nebenstraße einfahren und hörte einen lauten Knall. Bumm! Es war passiert. Die Körper der beiden jungen Leute wurden mit einer unglaublichen Dramatik auf den Boden geschleudert. Ich staunte nicht schlecht, als die beiden wenige Sekunden später aufsprangen – als wäre nichts passiert – warscheinlich eine Reaktion auf den Schock des eben passierten Unglücks.

Glücklicherweise waren die Unfallbeteidigten – den Umständen entsprechend – nicht schwer verletzt. Das ist sowohl dem Schutzengel am Unfallort, als auch der kurz vorher einsetzenden Vollbremsung des Motorradfahrers zu verdanken. Der beobachtete Unfall machte mir wieder einmal mehr bewusst, wie schnell ein Unfall durch Leichtsinnigkeit und Überschätzung der eigenen Fähigkeiten passieren kann. Meinen zittrigen Kupplungsfuß wurde ich übrigens bis ich auf dem heimischen Parkplatz eintraf nicht mehr los.