Willkommen!

28 01 2010

Herzlich Willkommen auf der Jugendseite in der Markt & Gemeinde!

Hier erwarten euch Bilder von Veranstaltungen, ein Archiv aller Artikel sowie alle unsere Workshops nochmal zum nachlesen. Auch wenn die Seite in ganz regelmäßigen Abständen weiter mit Inhalten aufgefüllt wird, sind natürlich schon jede Menge Infos für euch vorhanden!

Auf der rechten Seite findet ihr eine sogenannte Tagwolke (Schlagwörter). Je größer der Text, desto mehr Artikel wurden unter diesem Schlagwort veröffentlicht. Klickt einfach kreuz & quer, und vergesst nicht, uns eure Meinung per Kommentarfunktion (jeweils unter jedem Artikel) zu hinterlassen. Wir freuen uns über jede Meinung – egal ob Lob, Kritik oder Anregung!

Bitte beachtet: Die Artikel der aktuellen Ausgabe der Jugendseite in der Markt und Gemeinde werden automatisch immer zum 01. des Monats  veröffentlicht. Die neusten 5 Artikel findet ihr direkt unter dieser Message! :-)

Viel Spaß auf Jugend-Seite.de wünscht euch,

euer Redaktionsteam

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Herzerockt fand schon vor 40 Jahren statt

1 10 2009

(hc – Reyna Baum & Katharina Wotznik) Am 14. und 15. August fand im Herzebrocker Industriegebiet an der Carl-Miele Straße das Festival „Herzerockt“  unter dem Motto: „Von Herzebrock-Clarholz für Herzebrock-Clarholz“ statt.

Nach neun Jahren Pause fiel der Startschuss mit der Band„ Hans Dampf“. Auch die Bands Call´n Response mit dem 60´Soul und Swain mit Crossover waren dabei.

Die Band „Miss Thomson“ bei ihrem Auftritt am Samstag.

450 Rockbegeisterte feierten mit den Bands bis in die Nacht hinein. Es herrschte eine coole Festivalstimmung. Vor genau 40 Jahren fand die erste „Herzerockt“ Party statt, das Woodstock-Festival. Der Strom, egal ob für Licht oder die vielen Instrumente z.B. E-Gitarre, Schlagzeug…wurde von der Firma Lübbering bereitgestellt. Für den kleinen Hunger wurde gesorgt, es gab nicht nur Pommes, Currywurst…sondern auch Schweinehacksteak und bei dem heißen Wetter auch Bier für die ab 16- jährigen und sonst Cola, Fanta…als Erfrischungsgetränk. Für die Sicherheit wurde  gesorgt. Das Deutsche Rote Kreuz war immer in Reichweite. „Bis jetzt gab es noch keine Alkoholprobleme“ erwähnte ein Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes Herzebrock.

Am Samstag ging es schon früh weiter „Miss Thomson“ fing an und legte eine tolle Show hin. Alle waren begeistert und freuten sich über das Wetter. Auch die Band selbst war überrascht von dem guten Andrang. Zu der Band gehören: Jonas Schröder mit dem Bass, Niklas Witting Gesang und Gitarre und Lennard Heidjann mit dem Schlagzeug. Nach ihren neuen Aufnahmen kommt in ca. 2 Wochen eine neue CD heraus, berichtete Niklas Witting stolz. Anschließend betreten die Indie Rocker von “Freiburg” und die lokale Punkikone “Un_Bar” die Bühne. Mit geballtem Stadion – ging Rock von “Follow me Down”und Skatecore von “100Miles2Go” weiter. Es folgten noch “Eddie´s Revenge” mit Songs der Kult-Metalband „Iron Maiden“, am Abend kam die Band „ Jump the Border“. Die Nacht gehörte „Kathrina“ und den 500 Leuten. Der Eintritt betrag 5,- € pro Person. Insgesamt waren alle zufrieden auch die 50 ehrenamtliche Helfer und Helferinnen.





Eine immer verdorbenere Jugend?

1 10 2009

(hc – Katharina Petermeier) Die Jugend von heute: In den Augen vieler Erwachsener mit einer unzumutbaren Lebenseinstellung gekennzeichnet. Da wird uns Jugendlichen im Allgemeinen einfach mal schnell unterstellt, dass wir übermäßig viel Alkohol und illegale Drogen konsumieren würden. Auch würden wir fremdes Eigentum nicht respektieren können. All dies ergibt sich aus einer Umfrage, die die Bertelsmannstiftung im Jahre 2007 unter 1000 Erwachsenen ab 34 Jahren in der Stadt Gütersloh durchgeführt hat. Und die Zahlen sind zu mindest für uns Jugendliche erschreckend: 76% Prozent der Befragten kritisieren demnach die Lebenseinstellung und 40% sind sich sogar sicher, dass wir später nicht mit den gesellschaftlichen Herausforderungen zu Recht kommen würden. Wie sollen wir denn das auch wenn uns nichts zugetraut wird und wenn Erwachsene schon mit einem solch negativen Bild in die Zukunft blicken?

Natürlich sind nicht alle Jugendlichen gleich und es mag auch welche geben, auf die die Befürchtungen zutreffen. Aber das ist doch noch lange nicht der Großteil! Wie sollen wir für die Zukunft lernen, wenn wir nicht einmal die Möglichkeit bekommen etwas auszuprobieren?

Ernst Ferstl wurde im Jahre 1955 geboren und war seinerzeit Dichter. Er hat einmal gesagt: „Die von der Zukunft nichts wissen wollen, können der Gegenwart nichts mehr zutrauen…“ Aber soll das heißen, dass sich die Erwachsenen nicht für die Zukunft interessieren? Ich glaube kaum, denn schließlich werden wir Jugendlichen mal für ihre Rente arbeiten gehen. Also warum versuchen dann die Erwachsenen nicht uns bestmöglich für die Zukunft vorzubereiten?

Aber ich will mal nicht zu hart mit der Erwachsenenwelt sein. Man kann schließlich auch etwas Positives aus der Umfrage ziehen: Ganze 92,2 % der Befragten finden uns Jugendliche sympathisch. Das ist doch schon mal was. Und man beachte sogar 91,5 % nehmen unsere Ansichten ernst. Doch ist das nicht eine Selbstverständlichkeit? Schließlich nehmen wir die Erwachsenen auch ernst. Ich glaube, dass dieses Thema nie ein Ende finden wird. Denn wahrscheinlich hatten unsere Eltern damals genau das gleiche Problem und es wird sich noch einige Generationen weiter tragen. Und man beachte dabei: Auch sie haben es geschafft und bewältigen die gesellschaftlichen Herausforderungen gar nicht mal schlecht.

Also bleibt uns Jugendlichen letztendlich nichts anderes übrig, als sich mit unserem Schicksal abzufinden und später allen anderen zu zeigen, dass wir das Zeug dazu haben eine gelungene Gesellschaft zu sein, die auch die Herausforderungen des Alltags bewältigen kann. Denn sprechen darüber kann man schließlich so viel man will, doch überzeugen kann man die Anderen wahrscheinlich nur mit Taten.





“Mini-Sportabzeichen-Aktion” im Waldstadion

1 09 2009

(hc- Reyna Baum) Am 17. Juni 2009 kamen 24 motivierte Kinder ins Waldstadion in Herzebrock, um das „Mini- Sportabzeichen“ zu machen. Das „Mini- Sportabzeichen“ war eine ganz neue Idee vom HSV. Die Kinder im Alter von fünf bis sieben Jahren brachen alle ein verkehrssicheres Fahrrad und ein Helm mit. Die Übungsleiterin vom Kinder- Turnen in der Bolandschule, Silke Elbracht, teilte die Kinder in 4 Gruppen ein, die dann mit ihren Gruppenhelferinnen Alina Gausmann, Alina Heimeier, Johanna Quante und Reyna Baum zu den verschiedenen Stationen gingen.

24 Kinder im Alter von 5-7 Jahren haben ihr „Mini Sportabzeichen“ bekommen. (v.l. hinten) Alina Heimeier, Johanna Quante, Alina Gausmann und Silke Elbracht.

Um ein „Mini- Sportabzeichen“ zu bekommen standen die Disziplinen: 50m Lauf, 400m Lauf, 400m Fahrradfahren, Weitsprung, Weitwerfen und ein Purzelbaum an. Den Kindern machte es Spaß zu zeigen was sie schon können. Unterstützung an den einzelnen Stationen bekam man von Ralf Elbracht und Ralf Krohn. Familie Lückemeyer und Familie Kleinemeier halfen auch tatkräftig mit. Sie waren für die Organisation und das ausfüllen der Urkunden zuständig. Am Schluss fand der große 400m Lauf statt für allen Kindern hieß es dann: „Auf die Plätze fertig los!“ Die Motivationssprüche durften auch nicht fehlen, die Eltern feuerten ihre Kinder an. Dann war es geschafft um 18.15 Uhr fand mit den Eltern die Urkunden Verleihung statt. Jedes Kind hatte sein bestes gegeben und bekam nicht nur die Urkunde und das „Mini- Sportabzeichen“ sondern auch ein Eis.

Nach den Sommerferien findet das Kinderturnen bei Silke Elbracht wie gewohnt mittwochs von 17.00 -18.00 Uhr an der Bolandschule in der Turnhalle statt.





Ein Tag im Centro Oberhausen

1 09 2009

(hc – Katharina Petermeier) Sommerferien bieten eine Menge Zeit für viel Spaß und Unternehmungen. Das dachte ich mir auch und so ging es an einem Tag mit meiner Freundin, ihrer und meiner Mutter auf nach Oberhausen. Das Ziel: das Centro dort. 200 Läden in einem Gebäude. Shoppen nach Lust und Laune. Doch der Hinweg war nicht gerade wie gedacht. Erst verpassten wir die richtige Autobahnabfahrt und fuhren dann planlos durch Oberhausen. Einige Passanten und Busfahrer, die uns glücklicher Weise den Weg erklärten, später waren wir dann auch endlich da.

Zwar hatte ich mir das Ganze etwas größer vorgestellt, doch im angesichts der Tatsache, dass 200 Läden auf uns warteten und wir unsere Mütter mithatten, die gerade an diesem Tag besonders spendabel schienen, liefen wir sofort in den ersten Laden. Dort wurden dann Klamotten ausgesucht, anprobiert und für total schrecklich oder total toll empfunden. So ging es mit so ziemlich jeden Laden *schmunzel * . Doch shoppen ist anstrengend und so setzten wir uns irgendwann in die Coca-Cola-Oase und holten unser Essen. Meine Freundin und ihre Mutter aßen Burger, meine Mutter Schnitzel und als ich mit meinem Salat mit Garnelen ankam verzogen alle das Gesicht. Da wurde mir mal wieder bewusst, was für einen ausgefallenen Geschmack ich doch habe * grins* .

Nach einer kurzen Pause ging es dann wieder ab in die Läden. Am Ende des Tages ging es wieder nach Hause, auch wenn wir gerne noch länger geblieben wären. Mit voll gepackten Taschen und einem glücklichen Grinsen im Gesicht. Unser Ziel, was wir uns am Anfang allerdings vorgenommen hatten, den ganzen Kofferraum des Autos zu füllen, konnten wir aber leider nicht erreichen, denn das wäre vielleicht auch ein wenig viel gewesen.